"Spider-Man: Homecoming 2": Jake Gyllenhaal soll zu Bösewicht Mysterio werden

  • 22/05/2018
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Schon lange wird er als neuer Batman gehandelt, doch nun hat Jake Gyllenhaal scheinbar seine erste Comic-Rolle nicht bei DC, sondern bei Marvel. Und es ist kein Held, sondern ein Bösewicht. Er soll Mysterio in „Spider-Man: Homecoming 2“ spielen.

Wie die US-Branchenmagazine Variety, Deadline und Hollywood Reporter übereinstimmend berichten, soll Jake Gyllenhaal der Bösewicht in „Spider-Man: Homecoming 2“ werden. Sony und Marvel suchen angeblich schon länger einen A-List-Star für die Rolle, Gyllenhaal für seine freien Monate im Jahr 2018 noch ein interessantes Projekt. Beides passe nun perfekt zusammen. Die Verhandlungen laufen und schon in Kürze dürfte es eine Übereinkunft geben.

Gyllenhaal soll dann Mysterio spielen, einen langjährigen Erzfeind von Spider-Man. Eingeführt 1964 in den Comics der Spinne und erfunden von Stan Lee und Steve Ditko ist er ein Meister der Maskerade, der seine Gegner gerne hypnotisiert und in die Irre führt. Er arbeitet als Stuntman und entwickelt auch Spezialeffekte für Filme und das Wissen daraus nutzt er für seine bösen Taten aus. So verfügt Mysterio über verschiedenste Apparaturen und kann mit diesen unter anderem Illusionen erzeugen.

Er wird womöglich aber nicht der einzige Bösewicht in „Spider-Man: Homecoming 2“ sein. So berichtet Variety, dass auch Michael Keaton als Vulture wieder mitmischen wird. Ob er nach den Ereignissen am Ende und in der Abspannszene von „Spider-Man: Homecoming“ allerdings weiter feindlich dem Titelhelden gegenübersteht, bleibt offen. Auch mit einer Rückkehr des in der Abspannszene eingeführten Mac Gargan (Michael Mando) rechnen viele Fans. Dies wurde aber noch nicht bestätigt.

Natürlich wird aber Tom Holland in der Titelrolle zurückkehren. Auch Marisa Tomei als Tante May sowie Zendaya als Michelle sind bereits bestätigt. Zudem laufe aktuell das Casting für eine weitere Hauptdarstellerin. Laut Variety finden aktuell Vorsprechen mit Schauspielerinnen in ihren 20ern statt. Zudem wird noch ein etablierter Marvel-Held auftreten, der an der Seite von Spidey agiert - so wie Tony Stark alias Iron Man im ersten Teil. Um wen es sich dabei handelt, ist noch geheim. In der Gerüchteküche werden immer wieder Doctor Strange (Benedict Cumberbatch), Black Panther (Chadwick Boseman) und Bruce Banner / Hulk (Mark Ruffalo) gehandelt, doch es gibt keine gewichtigen Indizien, dass es wirklich einer von ihnen wird.

Jake Gyllenhaal hat übrigens eine Vergangenheit mit Spider-Man. Er stand einst als Ersatz für Tobey Maguire bereit, um in „Spider-Man 2“ die Titelrolle zu übernehmen. Maguire wollte nämlich nach dem Erfolg von Sam Raimis erstem Film mehr Geld. Eine zwischen „Spider-Man“ und „Spider-Man 2“ beim Dreh von „Seabiscuit“ erlittene Verletzung nutze er dann aus, um Meetings mit den Verantwortlichen bei Sony platzen zu lassen. Er könne momentan nicht drehen und er wolle sowieso mehr Geld. Doch Sony gab nicht nach, sondern holte Gyllenhaal als Ersatz an Bord. Als Maguire erkennen musste, dass er sich verzockt hatte und nicht unersetzbar ist, entschuldigte er sich. Er feuerte seinen Agenten und leistete später auch öffentlich Abbitte.

Neben „Spider-Man: Homecoming 2“ wird Jake Gyllenhaal im Laufe des Jahres 2018 auch noch für das Leonard-Bernstein-Biopic „The American“ vor der Kamera stehen. Das Projekt erlitt gerade aber einen mächtigen Rückschlag, denn man darf die originale Musik des Künstlers nicht nutzen. Dieses Recht sicherte sich exklusiv eine Konkurrenzproduktion von Bradley Cooper, Steven Spielberg und Martin Scorsese. Ganz aktuell steht Gyllenhaal zudem für den Horrorfilm „Velvet Buzzsaw“ vor der Kamera. Im Laufe des Jahres sehen wir ihn zudem noch in Paul Danos „Wildlife“ (feierte Anfang des Jahres Premiere in Sundance) sowie in der Adaption des Western-Roman-Meisterwerkes „The Sister Brothers“.

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